Wenn man an Istanbul denkt, kommen einem Bilder von hoch aufragenden Minaretten, das geschäftige Treiben des Großen Basars, der Duft von Kebabs und die exotische Faszination dieser Stadt in den Sinn, die sich über Asien und Europa erstreckt.

Istanbul und das geschäftige Treiben seiner 15 Millionen Einwohner können für Erstbesucher gleichermaßen aufregend und etwas überwältigend sein. Glücklicherweise gibt es auch ruhigere Gegenden zu erkunden – die vielleicht schönsten sind die Prinzeninseln im Marmarameer –, die sogar zum Radfahren einladen!
Die Prinzeninseln sind eine Gruppe von neun Inseln, die nur eine kurze Fährfahrt vom Zentrum Istanbuls entfernt liegen. Topographisch ähneln die Inseln stark denen im französischen Mittelmeerraum, und architektonisch erinnern sie an die Spätzeit des Osmanischen Reiches. Kulturell sind sie von Bedeutung, da sie mehrere Jahre lang die Heimat berühmter Türken und auch Leo Trotzkis waren, der vier Jahre lang auf Büyükada verbannt war. Etwas, das jeden interessiert!
Kate und ihre Freunde besuchten Büyükada vor ein paar Sommern und mieteten Fahrräder bei einem der vielen Fahrradverleihe am Hafen. Da motorisierte Fahrzeuge verboten sind, ist das Fahrrad die mit Abstand beste Art, die Insel zu erkunden. Es gibt einen schönen äußeren Rundweg, der an der Küste entlangführt.
Planen Sie ein paar Stunden für eine entspannte Fahrt und einen oder zwei Stopps an einem Strand ein. Anschließend geben Sie die Fahrräder wieder ab, steigen wieder auf die Fähre und tauchen wieder in den Großstadttrubel ein.


