Letzten Sommer wollten Charity und ihr Freund Hugh eine spannende Reise auf die Iberische Halbinsel unternehmen.
Nach ein wenig Online-Recherche hatten sie ihre Route ausgewählt: Sie würden in Salamanca starten, bevor sie in den Parque Natural de Arribes del Duero fahren und dann dem Fluss Douro hinunter (und hinauf) nach Peso da Regua folgen.
Nach einer herrlichen anderthalbtägigen Abfahrt aus der südspanischen Stadt durch „Cowboy-Land“ waren sie bereit für ein paar Tage entspanntes Fahren unter dem wunderschönen blauen Augusthimmel und ahnten nichts von den anstrengenden Anstiegen, die schnell auf sie zukamen.
Kurzinfos
Highlights |
Fahrt hinunter nach Pinhão am Ufer des Flusses Douro, eine Nacht in einem kleinen Weiler in der Nähe von Lumbrales
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Länge |
290 km |
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Terrain |
Asphalt
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Schwierigkeit |
★★ ★ ★
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Wann Sie reisen sollten |
Spätfrühling oder Frühherbst |
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Warum ist es das Beste Europas? |
„Die Landschaft ist einfach unglaublich. Sie ist so dramatisch. Atemberaubend.“ |
Überblick

Mit einer groben Route im Kopf und einigen Jahren Raderfahrung buchten Charity und Hugh Flüge und bestellten Fahrräder bei cycling-rentals.com für ihr Abenteuer. Das portugiesische Unternehmen wird von beiden wärmstens empfohlen – einfach das gewünschte Rad (Carbon, Aluminium, Rennrad, Tourenrad, E-Bike) und den Lieferort auswählen, und cycling-rentals.com kümmert sich um den Rest. Ganz einfach!
Wenn Sie sich für die Anmietung bei cycling-rentals.com entscheiden, empfiehlt Charity, die Bestellung einige Tage vorher noch einmal zu bestätigen. Sie erhielt zwei zusätzliche Packtaschen (sie hatte ihre eigenen mitgenommen) und musste diese die ganze Reise über tragen. Es lohnt sich auch, das Fahrrad vor der Abfahrt kurz zu überprüfen, um spätere technische Probleme zu vermeiden. Ansonsten haben die Räder ihren Zweck einwandfrei erfüllt.
Die Fahrt
Von Salamanca aus genossen Charity und Hugh die ersten Tage einer gemütlichen Radtour durch die ländliche Gegend Südspaniens. Nach ihrer Ankunft in Lumbrales an einem Nachmittag schlenderten sie durch die Stadt, bevor sie in ein kleines, nahegelegenes Dörfchen weiterzogen, wo sie ihre schönste Nacht der Reise verbrachten.

Mit dem köstlichsten Steak und Rotwein und dem sanften Gemurmel der Kühe, die durch die Straßen zogen, war ihr B&B die perfekte Abwechslung zum hektischen Alltag. Hunde dösten in Hauseingängen, und Einheimische saßen auf verlassenen Straßen und genossen den letzten Sommertag bei einem Drink. Daran könnten sie sich gewöhnen!
Nach etwa einem weiteren halben Tag im Sattel veränderte sich das Gelände und wurde hügelig. Charity und Hugh mussten scheinbar endlose Hügel hinauf. Viele Grenzen in Europa sind gebirgig – das steile Gelände bildet eine natürliche Pufferzone zwischen zwei Territorien – und sie merkten bald, dass die portugiesisch-spanische Grenze keine Ausnahme bildete.
Die Landschaft war zwar spektakulär, doch die Anstiege waren in der Hitze Mitte August eine echte Herausforderung, und manchmal blieb nur der Aufstieg (vorbei an verlockenden, aber extrem sandigen Abfahrten), um auf Asphalt zu bleiben. Ihre Route war so anspruchsvoll, dass sie tatsächlich Teil der Portugal-Rundfahrt 2017 war, auf die Charity und Hugh zufällig ein paar Tage nach Beginn ihrer Fahrt stießen, als sie merkten, dass sie ins Peloton aufgenommen wurden!
Nach ein paar Tagen in den Bergen waren Charity und Hugh erleichtert, den Douro zu erreichen und in die kleinen Städte Pinhão und Peso da Régua zu radeln. Die Gegend ist voller wunderschöner Portwein-Weinberge und -Anwesen, und die beiden wohnten im Haus eines deutschen Grafen – einem wunderschönen Haus mit Wintergarten und Blick auf die sanften, terrassierten Hügel.
Ihr ursprüngliches Ziel war es gewesen, den ganzen Weg nach Porto mit dem Fahrrad zurückzulegen, doch nach einigen sehr anstrengenden Tagen im Sattel und da zwischen ihnen und der Küstenstadt nichts als Hügel lagen, trafen sie die kluge Entscheidung, auf ein Fahrzeug mit mehr Rädern umzusteigen und die atemberaubend schöne Landschaft bequem vom Zug aus zu genießen.


